Kunstausstellung: "Léo Marchutz (1903-1976) Maler und Litograph". Retrospektive: Von Nürnberg bis Aix-en-Provence

Ausstellung "Léo Marchutz (1903-1976) Maler und Lithograph". Retrospektive: Von Nürnberg bis Aix-en-Provence

Das Werk von Léo Marchutz in Tübingen

Die erste Ausstellung in Deutschland im Oktober/Dezember 2019

Seinem Freund, dem italienischen Kunsthistoriker Lionelle Venturi, welcher ihn über sein „Ideal“ befragte, antwortete Léo Marchutz 1948: „Als ich noch jung war, habe ich die Statuen der Eingangsportale des Bamberger Doms gesehen: eine einzigartige Lektion. Dann im Inneren, der Deutsche Reiter, Elisabeth, der Engel. Die Flachreliefs im Chor. Das Grab von Heinrich II. von Riemenschneider. Ich bin in Nürnberg geboren und habe dort meine Jugend verbracht: deswegen Albrecht Dürer, Veit Stoss, Adam Kraft. Es gab so viele wichtige Begegnungen.“ Dies sagt genug über den Einfluss der Kunst und Kultur Deutschlands auf das Denken und Schaffen von Léo Marchutz aus. Ferner die Schriftsteller, Dichter, Philosophen und Kunsthistoriker, von denen einige (Hölderlin, Hegel, …), die in Tübingen lebten, aktiv am kulturellen Einfluss dieser Stadt und seiner Universität teilhatten. Man befindet sich hier also auf bekanntem Terrain.

Die Ausstellung in Tübingen, mit dem Fokus auf die deutsche Periode (1918-1931) und die Darstellung der Stadt Aix-en-Provence, ist die erste Ausstellung des Künstlers in Deutschland seit seinem Tod 1976. Sie zeigt Frühwerke aus seiner Jugend, Ölgemälde aus der ersten Periode in Aix (1931-1939), die lithographische Arbeit der Nachkriegszeit, mit Aix als Hauptmotiv, aber auch Venedig und Italien. Auch die Darstellung der Figuren, insbesondere Das Lukasevangelium, wird in dieser ersten deutschen Retrospektive präsent sein.  (Anthony Marschutz, Sohn von Léo Marchutz und Kurator der Ausstellung)

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Dienstag: 14:00-18:30

Mittwoch: 10:00-12:00 und 14:00-18:30

Donnerstag: 14:00-18:30

Freitag: 12:00-17:00 

Mit freundlicher Unterstützung der Universitätsstadt Tübingen, der Spedition Barth, des Vereins der Freude und des Stadtmuseums.

Ausstellung bis 13. Dez. 2019.

Eintritt frei. Im ICFA.