1989 IM ANGESICHT DER GEGENWART

Auf den Spuren der historischen Ereignisse von 1989

Welche gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Entwicklungen haben die europäischen Länder in den vergangenen 30 Jahren nach dem Ende des Kommunismus erfahren?

Dieser Fragestellung geht das Institut français Deutschland gemeinsam mit den Institut français Polens und der Tschechischen Republik 2019 mit einem Gesprächszyklus unter dem Motto „1989 im Angesicht der Gegenwart“ nach. Dabei werden die 1989 ausgelösten Hoffnungen und Enttäuschungen in den Blick genommen und davon ausgehend ein Bogen in die heutige Zeit gespannt.

Die Idee für dieses Programm, das im Lichte von Vergangenheit und Erinnerung Denkanstöße für die Zukunft Europas gibt, entstand bei der „Nacht der Ideen 2019“, die jedes Jahr weltweit Gelegenheit für thematische Diskussionen und Reflexionen bietet.

2019 stehen Veranstaltungen in mehreren europäischen Städten wie z.B. die interaktive Ausstellung „Générations 1989-2019“ (Multimediainstallation mit Vorführungen rund um das Thema Freiheit), Film- und Serienvorführungen (die ARTE-Serie „Adieu camarades“, der deutsche Film „Material“ von Thomas Heise, der tschechische Film „Bůh žehnej Československu“ von Olga Sommerova), das Theaterstück „Utopie 89, ein Hoffnungsschimmer“, eine Gesprächrunde über die deutsch-französische Perspektive auf den Mauerfall und Seminartage in Zusammenarbeit mit dem Centre Marc Bloch in Berlin.

Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls, am 9. November wird der Cellist Gautier Capuçon an der Gedenkstätte der Berliner Mauer in der Bernauer Straße spielen.

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