15. Februar 2018
20:15 Uhr
Eintritt frei

Vortrag: Europa transnational und global: wie schreibt man Europas Geschichte?

Institut Culturel Franco-Allemand, Doblerstraße 25, 72074 Tübingen
15. Februar 2018
20:15 Uhr
Eintritt frei

Gibt es eine gemeinsame europäische Geschichte?

Vortrag: Prof. Jakob Vogel, Moderation und Gespräch: Dr. Matthieu Osmont und Prof. Johannes Grossmann

In deutscher Sprache. Im Institut. Eintritt frei.

Hat Europa eine gemeinsame Geschichte, die sich jenseits der Geschichte der europäischen Nationalstaaten erzählen lässt? Prof. Jakob Vogel ist Mitherausgeber des umfangreichen Sammelbands „Europa. Notre histoire“, der den Versuch wagt, eine Geschichte der Erinnerungen an Europa, seine Kulturen, Mythen, Erinnerungsorte, Personen, Akteure, Ereignisse und Erzählungen zu schreiben. Das Ergebnis ist eine Annäherung an das, was uns als Europäern gemein ist.

„Europa. Notre histoire“ ist nicht allein die Geschichte des europäischen Kontinents. Denn Europa lässt sich nicht nur von innen denken. Der Kontakt mit der Welt und dem Fremden wie beispielsweise im Zeitalter des Kolonialismus hat die Ausformung einer europäischen Bewusstseins mindestens genauso geprägt wie die Besinnung auf ein gemeinsames kulturelles und historisches Erbe.

Gibt es ein europäisches Gedächtnis? Was bedeutet es, europäische Geschichte transnational zu erzählen? Welche Rolle spielen dabei globale Bezüge?

Diese Fragen diskutieren die folgenden Experten aus Frankreich und Deutschland:

Prof. Jakob Vogel, Professor für Geschichte Europas des 19. und 20. Jahrhunderts an Sciences Po Paris. Forschungsgebiete : Geschichte des Wissens und der Experten (18.-20. Jahrhundert), Geschichte des Kolonialismus und der Zirkulationen zwischen Europa und der außereuropäischen Welt, Geschichte der Nation und des Nationalismus. Publikationen (Auswahl): Mitherausgeber mit D. Rodogno und B. Struck, Shaping the Transnational Sphere. Experts, Networks and Issues from the 1840s to the 1930s, New York: Berghahn2014; Mitherausgeber mit J.F. Chanet, F. Cochet, O. Dard, D'une guerre à l'autre. Que reste-t-il de 1870-71 en 1914?, Paris: Riveneuve 2016.

Mitherausgeber von Europa, notre histoire: L'Héritage européen depuis Homère, Les Arènes, 2017.

Mehr Informationen über das Buch unter https://www.arenes.fr/livre/europa-notre-histoire/

Prof. Dr. Johannes Grossmann, Juniorprofessor für Geschichte Westeuropas am Seminar für Zeitgeschichte der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Dr. Matthieu Osmont, Leiter des Deutsch-Französischen Kulturinstituts Tübingen

 

In Kooperation mit der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Förderverein Geschichte an der Universität Tübingen im Rahmen des Workshops „Austausch – Transfer – Verflechtung. Methodische Begegnungen mit Frankreich im 20. und 21. Jahrhundert“, 15.-17.02.2018, Deutsch-Französisches Kulturinstitut Tübingen (Daniel Hadwiger, Sina Steglich, Tobias Bruns, Ann-Kristin Glöckner)

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